Digitale Zentrale: Svenja Jesse über ihren Job bei AUDIOSERVICE plus

07.05.26

Drei Sender, ein Kopf: Svenja Jesse ist die digitale Schaltzentrale von AUDIOSERVICE plus. Wir stellen sie im Kurzportrait vor.

Svenja Jesse, 32, ist am Niederrhein aufgewachsen und hat dann nach ihrem Studium in Iserlohn den Weg nach Westfalen gefunden. Nach ihrem Volontariat beim Westfälischen Anzeiger in Hamm arbeitete sie als Crossmediareporterin für Zeitung und Radio Lippewelle Hamm, bevor sie in der Reichweiten-Redaktion des Westfälischen Anzeigers Erfahrungen sammelte. Seit 2024 ist sie als Online-Managerin bei AUDIOSERVICE plus – und bringt dort alles mit, was man braucht, wenn man gleichzeitig für drei Sender denkt, plant und gestaltet.

Porträt von Svenja Jesse: Die Online-Managerin von AUDIOSERVICE plus lehnt lächelnd an einem Tresen in einer hellen Büroumgebung.

Digitale Schaltzentrale: Koordination für drei Radiosender

Es wird auf jeden Fall nicht langweilig – so beschreibt Svenja Jesse ihren Arbeitsalltag als Online-Managerin. Und das ist keine Untertreibung: Grafiken, Artikel, KI-Tools, Support, Zugänge, Aktionen – und das gleichzeitig für Radio MK, Lippewelle, Hellweg Radio und AUDIOSERVICE plus. Gerade treibt sie ein tägliches KI-gestütztes News-Briefing für die Redaktionen voran, das Moderatoren und Nachrichtenteams jeden Morgen einen strukturierten Überblick über die aktuelle Nachrichtenlage liefert.

Ihren Favoriten unter den Sendern? „Immer der, für den ich gerade etwas arbeite.“ Was sie besonders mag: die Rolle als Vermittlerin. Wenn eine Idee bei einem Sender funktioniert, bringt sie sie in die anderen. So entsteht aus drei Sendern irgendwie ein großes Ganzes.

Künstliche Intelligenz im Radio: „KI ist wie ein Praktikant“

Stressige Momente gibt es natürlich auch – vor Feiertagen, wenn alle Sender gleichzeitig eine Aktion fahren, oder bei großen Projekten wie dem Launch der neuen App. „Dann habe ich zum Glück tolle Kollegen, die mir den Rücken freihalten.“

Besonders spannend ist ihr Blick auf KI. Während viele noch diskutieren, ob künstliche Intelligenz Jobs übernimmt, hat Svenja eine klare Haltung: „Ich behandle KI wie einen Praktikanten. Sie kann viel, kennt sich aber in meinem Arbeitsalltag nicht aus. Ich muss sehr genau erklären, was ich brauche, was erlaubt und was verboten ist – und das Ergebnis immer wieder kontrollieren.“ KI macht ihren Job nicht überflüssig, schafft aber neue Aufgaben: Kontrolle, Qualitätssicherung, rechtliche und ethische Fragen.

Kreativität als Ausgleich: Zwischen Grafikdesign und Musical-Bühne

Was ihr am meisten Spaß macht? „Die Abwechslung.“ Grafiken erstellen, Kreativität ausleben – das liegt ihr besonders am Herzen, auch weil sie privat gerne malt und bastelt. Und erklären kann sie sowieso: Als gelernte Zeitungsredakteurin hat sie gelernt, komplizierte Dinge einfach runterzubrechen.

Nach Feierabend wird es bunt: Svenja ist begeisterte Musical-Liebhaberin, besucht jedes Jahr mehrere Stücke – und steht selbst auf der Bühne. Mit ihrem Bühnenverein führt sie Stücke und Dinner-Shows auf. Wenn es ruhiger sein soll, landet sie auf dem Sofa: mit einer guten Serie oder einem Hörbuch.

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